Programm

Bei der Zusammenstellung des Programms war uns wichtig, die Interdisziplinarität des Feldes abzubilden. Als Ergebnis können wir Ihnen eine spannende Mischung aus Forschenden und Praktiker*innen aus verschiedenen Handlungsfeldern des Kindesschutzes und der Frühen Förderung präsentieren.

Die Plenarveranstaltungen sind darauf ausgelegt, mit bekannten Forschenden und aus interdisziplinärer Perspektive die Möglichkeiten, Grenzen und Zukunftsperspektiven der Handlungsfelder auszuleuchten. Im Podiumsgespräch wird darüber diskutiert, welche Rolle Angebote der Frühen Förderung bei Prävention und Abmilderung von Kindeswohlgefährdungen spielen, welche Funktion sie künftig haben könnten und sollten und wo ihre Grenzen liegen. In den Workshops werden praxisbezogen relevante Themen rund um Fragen des Kindesschutzes in der frühen Kindheit sowie in spezifischen Feldern bearbeitet.

Programm

UhrzeitProgrammpunktReferierende
08:45Eintreffen im digitalen Raum
09:15Begrüssung und Einführung ins TagungsthemaMarina Wetzel – Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
09:30Keynote
Frühe Förderung und die Gewährleistung des
Wohls von Säuglingen und Kleinkindern: Möglichkeiten
und Grenzen
Prof. Dr. med. Karl-Heinz Brisch
– Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg
10:30Pause
11.00Podium
Chancen und Grenzen Früher Förderung für
den Kindesschutz
Moderation: Prof. Dr. Kay Biesel – Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
12.15Mittagspause
13.15Workshops
14.45Pause
15.00Abschlussreferat
Einfacher als gedacht? – Neueste Forschungsergebnisse, aktuelle und zukünftige Policies, Interventionen und Methoden in der Arbeit mit stark belasteten Familien in der Schweiz
Prof. Dr. Claudia Meier Magistretti – Hochschule Luzern – Soziale Arbeit
16.00TagungszusammenfassungDr. Brigitte Müller – Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
BereichThemaPerson
WS1 –
Recht
Meldevorschriften im Frühbereich: Ansätze zur Orientierung im «Irrgarten» von Meldepflichten, Melderechten und BerufsgeheimnissenLuca Maranta – Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, Kompetenzzentrum Kindes- und Erwachsenenschutz
WS2 –
Praxis 1
Erkennen und Einschätzen von Kindeswohlgefährdungen bei Säuglingen und KleinkindernRegina Jenzer – Berner Fachhochschule
WS3 –
Praxis 2
Zugang zu schwer erreichbaren FamilienAnke Moors – Verein a:primo
WS4 –
Praxis 3
Kindesschutz in der Sozialpädagogischen Familienbegleitung – Chancen und Grenzen aufsuchender FamilienarbeitAndrea Früh – Verein Espoir, Dozierende ZHAW
WS5 –
Praxis 4
Heilpädagogische Früherziehung an der Schnittstelle zum Kindesschutz – Praxis im Umgang bei Hinweisen auf eine KindeswohlgefährdungDr. Noortje Vriends (Leitung Zentrum für Frühförderung Basel-Stadt) und Claudia Giordano (Heilpädagogische Früherziehering Zentrum für Frühförderung Basel-Stadt)
WS7 – ForschungSozialhilfe an der Schnittstelle zu früher Förderung/KindesschutzProf. Dr. phil. David Lätsch, ZHAW Soziale Arbeit, Institut für Kindheit, Jugend und Familie
WS8 – VernetzungZusammenarbeit und Steuerung: Guter Start ins KinderlebenKatja Husi-Büttner – Perspektive Thurgau

Jasmin Gonzenbach-Katz – Fachstelle für Kinder-, Jugend- und Familienfragen, Kanton Thurgau

Podiumsteilnehmende

FachrichtungPersonFunktion
KESBDaniela ReutimannVizepräsidentin KESB Kreuzlingen
ElternberatungSusanne BreitensteinMütter- und Väterberatung Kanton Aargau
GeburtshilfeAnne SteinerQualitätsverantwortliche Schweizerischer Hebammenverband
KinderbetreuungThomas JaunVorstandsmitglied Alliance Enfance
Höhere Fachschule Kindererziehung
MedizinDr. med. Michael Watsonleitender Arzt Kinder- und Jugendpsychiatrie PDAG
Vorstandsmitglied GAIMH
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